Drachenhöhle

Wer rund um Graz eine Wanderung sucht, die nicht nur landschaftlich spannend ist, sondern auch ein bisschen nach Sage, Fels und Abenteuer klingt, findet mit der Drachenhöhle bei Mixnitz ein besonders starkes Ziel. Schon der Name weckt Neugier, und der Weg hinauf hält genau das, was man sich davon verspricht: ein markanter Berg, ein steiler Anstieg, kurze versicherte Passagen und am Ende ein gewaltiges Höhlenportal hoch über dem Tal. Dazu kommt die besondere Atmosphäre dieses Ortes, der als prähistorischer Fundplatz ebenso bekannt ist wie als wichtiges Fledermausquartier. Genau diese Mischung macht die Drachenhöhle zu einer Wanderung, die in Erinnerung bleibt.

Hinkommen zur Drachenhöhle

Mit dem Auto

Die klassische Anfahrt führt über die S35 nach Mixnitz. Im Ort wird in Richtung Bärenschützklamm beziehungsweise Drachenhöhle weitergefahren, danach geht es über die Heubergstraße bis zum Parkplatz „Drachenhöhle“. Von dort beginnt der eigentliche Fußmarsch hinauf Richtung Höhle.

Mit Bus und Bahn

Die Drachenhöhle ist für eine Bergtour dieser Art erstaunlich gut mit Öffis erreichbar. Der Ausgangspunkt liegt direkt beim Bahnhof Mixnitz, von dort führt der markierte Weg über den Ort und am Heuberg vorbei zum Zustieg. Auch das SAM-Sammeltaxi ist an den Bahnhof angebunden. Dadurch eignet sich die Tour sehr gut für alle, die ohne Auto unterwegs sein möchten.

Nächtigen in der Umgebung

Nächtigen rund um Mixnitz und im Naturpark Almenland

Wer die Drachenhöhle entspannt angehen oder mit weiteren Wanderungen im Grazer Bergland verbinden möchte, findet rund um Mixnitz, Pernegg und im Naturpark Almenland passende Nächtigungsmöglichkeiten. Die Region ist klar auf Wander- und Natururlaub ausgerichtet und bietet von Ferienwohnungen bis zu Hütten unterschiedliche Möglichkeiten für einen längeren Aufenthalt. Gerade weil Mixnitz ein starker Ausgangspunkt für mehrere bekannte Touren ist, zahlt sich eine Übernachtung in der Umgebung besonders aus.

Charakter der Wanderung

So fühlt sich die Tour an

Die Wanderung zur Drachenhöhle ist kurz genug für einen halben Tag, wirkt unterwegs aber deutlich alpiner, als die reine Distanz vermuten lässt. Die Strecke ist rund 6,4 Kilometer lang, dauert etwa 3 Stunden und umfasst rund 520 Höhenmeter. Vom Bahnhof Mixnitz geht es zunächst noch relativ unspektakulär durch den Ort, danach wird der Weg steiler, schmaler und bergiger. Kurz vor der Höhle führt das letzte Teilstück durch eine felsige, mit Ketten gesicherte Passage. Genau dort zeigt die Tour ihren eigentlichen Charakter: weniger Spaziergang, mehr kleine Bergwanderung mit starkem Ziel.

Für wen die Tour gut passt

Die Route gilt als schwere Wanderung. Neben Kondition braucht es vor allem Trittsicherheit, weil das letzte Stück vor der Höhle über einen versicherten Steig führt. Wer gerne auf markierten Bergpfaden unterwegs ist und keine ausgesetzten, steileren Abschnitte scheut, wird hier viel Freude haben. Für gemütliche Familienrunden oder Kinderwagen ist die Strecke nicht gedacht.

Ausrüstung für die Drachenhöhle

Für die Drachenhöhle sind feste Wanderschuhe besonders wichtig. Zusätzlich sind wetterangepasste Kleidung, Getränke und eine kleine Jause sinnvoll, weil der Aufstieg zwar nicht extrem lang, aber deutlich anstrengender ist, als es die Kilometer vermuten lassen. Wer die Höhle im Rahmen einer Führung besucht, sollte außerdem Lichtquelle, Reservekleidung und Handschuhe mitdenken, weil es im Inneren kühl, feucht und lehmig ist. In der Höhle herrschen konstante Temperaturen von etwa 7 bis 9 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Sehenswertes an der Drachenhöhle

Das gewaltige Höhlenportal

Das eigentliche Highlight ist das riesige Portal der Drachenhöhle am Westhang des Röthelstein. Schon der Zustieg dorthin sorgt für viel Spannung, weil die Höhle erst nach und nach aus dem Hang heraustritt und dann plötzlich als gewaltiger Felsraum sichtbar wird. Genau dieser Moment macht die Tour so eindrucksvoll.

Ein bedeutender prähistorischer Ort

Die Drachenhöhle ist nicht nur landschaftlich interessant, sondern auch archäologisch besonders bedeutend. Der Ort wurde schon in früher Zeit von Mensch, Bär und Wolf als Rückzugsraum genutzt. Ihren Namen erhielt die Höhle durch fossile Knochenfunde des ausgestorbenen Höhlenbären. Damit verbindet die Tour Naturerlebnis und Geschichte auf eine Weise, die man im Grazer Umland nur selten so direkt findet.

Fledermäuse und Naturdenkmal

Die Höhle ist als Naturdenkmal geschützt und zählt zu den bedeutenden Fledermausquartieren in Österreich. Genau deshalb ist der Zugang ins Innere nicht frei möglich, sondern nur im Rahmen geführter Besichtigungen erlaubt. Das macht die Drachenhöhle zugleich zu einem spannenden und sensiblen Naturraum.

Touren an der Drachenhöhle

Die klassische Wanderung ab Mixnitz

Die klassische Haupttour startet am Bahnhof Mixnitz und führt auf markiertem Weg direkt zur Drachenhöhle. Unterwegs gibt es Rastplätze, Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten, bevor der Rückweg wieder auf derselben Route zum Bahnhof erfolgt. Diese Variante ist die naheliegendste für alle, die die Höhle selbst als Hauptziel im Beitrag haben möchten.

Wanderung mit Höhlenführung

Die Drachenhöhle selbst kann nur mit angemeldeter Führung besucht werden. Die Führungen finden in der wärmeren Saison statt, eine Anmeldung ist Pflicht. Für den geführten Besuch kommen zum Aufstieg noch die Zeit in der Höhle und der Rückweg dazu, wodurch aus dem Ausflug schnell ein halber bis voller Wandertag wird.

Mixnitz als starker Ausgangspunkt

Mixnitz ist als Startpunkt besonders praktisch, weil sich von hier nicht nur die Drachenhöhle, sondern auch weitere markante Ziele im Grazer Bergland erreichen lassen. Genau dadurch eignet sich der Ort sehr gut als Basis für mehrere Wanderungen in der Umgebung.

Jahreszeitempfehlungen für die Drachenhöhle

Besonders stark von Frühling bis Herbst

Die Drachenhöhle wirkt vor allem in der schneefreien Zeit besonders gut. Dann ist der Zustieg am angenehmsten, die Aussichtspunkte entlang der Route kommen besser zur Geltung und auch geführte Besichtigungen werden angeboten. Gerade im Frühjahr und Herbst hat die Tour mit Wald, Fels und Höhlenportal eine besonders stimmige Atmosphäre.

Bei Nässe mehr Vorsicht

Weil das letzte Teilstück vor der Höhle versichert und felsig ist, wird die Wanderung bei Nässe deutlich anspruchsvoller. Genau dann zeigt sich, wie wichtig Trittsicherheit und gute Schuhe sind. Für einen entspannten Ausflug zahlt sich trockenes Wetter klar aus.

Für wen sich die Drachenhöhle besonders auszahlt

Die Drachenhöhle ist eines der markantesten Wanderziele rund um Mixnitz für alle, die nicht nur einen schönen Weg, sondern auch ein starkes Zielbild suchen. Das riesige Portal, der steilere Zustieg, die sagenhafte Stimmung und die besondere Geschichte des Ortes geben der Tour eine ganz eigene Wirkung. Gerade im Zusammenspiel mit der guten Erreichbarkeit per Bahn ist die Drachenhöhle ein sehr starkes Thema für alle, die im Grazer Umland eine besondere Wanderung mit Charakter suchen.

Die wichtigsten Fragen zur Drachenhöhle

Die Drachenhöhle liegt bei Mixnitz am Westhang des Röthelstein im Grazer Bergland. Der klassische Ausgangspunkt für die Wanderung ist der Bahnhof Mixnitz.

Die klassische Tour ist rund 6,4 Kilometer lang, dauert etwa 3 Stunden und umfasst ungefähr 520 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Der Weg bis zum Höhlenportal ist als Wanderung zugänglich. Das Innere der Höhle darf jedoch nur im Rahmen angemeldeter Führungen betreten werden.

Ja. Die Route ist als schwere Wanderung eingestuft. Vor allem das letzte Stück vor der Höhle verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, weil es über einen versicherten Steig führt.

Ja. Der Start liegt direkt beim Bahnhof Mixnitz, zusätzlich ist der Ort an Regionalverkehr und das SAM-Sammeltaxi angebunden. Damit gehört die Drachenhöhle zu den gut ohne Auto erreichbaren Bergwanderungen rund um Graz.

Besonders eindrucksvoll sind das riesige Höhlenportal, die bergige Lage hoch über Mixnitz, die archäologische Bedeutung als prähistorischer Fundort und die Funktion der Höhle als wichtiges Fledermausquartier.

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