Hochlantsch

Wer rund um Graz eine Wanderung sucht, die nach echtem Gipfelerlebnis aussieht und trotzdem gut als Tagesausflug machbar bleibt, kommt am Hochlantsch kaum vorbei. Der höchste Berg im Grazer Bergland verbindet alles, was eine starke Tour braucht: einen klaren Gipfel, weite Aussicht, eine aussagekräftige Landschaft und mit Schüsserlbrunn sogar noch ein zweites Ziel mit besonderer Stimmung. Genau das macht den Hochlantsch so reizvoll. Die Wanderung wirkt sportlich, bleibt aber auf den klassischen Routen sehr gut planbar. Dazu kommt die Nähe zur Teichalm, die dem Ausflug einen besonders stimmigen Start- und Zielpunkt gibt.

Hinkommen zum Hochlantsch

Mit dem Auto

Für die klassische Hochlantsch-Runde ist die Teichalm der praktischste Ausgangspunkt. Dort beginnt die bekannte Runde direkt beim Teichalmsee; Parkmöglichkeiten gibt es rund um den See. Eine zweite starke Variante startet in Breitenau am Hochlantsch beim Parkplatz „Zirbisegger“, wenn der Schwerpunkt stärker auf Gipfel und Schüsserlbrunn liegen soll.

Mit Bus und Bahn

Auch ohne Auto ist der Hochlantsch gut planbar. Für die Teichalm ist die RegioBus-Linie 167 relevant, die laut Fahrplan Bruck an der Mur, Mixnitz und die Teichalm verbindet. Zusätzlich nennt das Almenland seine Öffi-Seite als zentrale Anlaufstelle für die Anreise in den Naturpark und verweist auch auf das SAM-Sammeltaxi als Ergänzung. Dadurch lässt sich die Tour sowohl über die Teichalm als auch über den Raum Mixnitz und Bruck sinnvoll ansteuern.

Nächtigen in der Umgebung

Nächtigen rund um Teichalm, Breitenau und im Naturpark Almenland

Wer den Hochlantsch nicht unter Zeitdruck gehen möchte, findet im Naturpark Almenland sehr gute Möglichkeiten zum Nächtigen. Direkt im Umfeld der Tour liegen Häuser auf der Teichalm, Unterkünfte in Breitenau am Hochlantsch und weitere Quartiere in St. Kathrein am Offenegg oder Brandlucken. Dadurch lässt sich die Wanderung gut mit einem zweiten Ausflugstag, weiteren Almenland-Touren oder einem ruhigeren Aufenthalt im Grazer Bergland verbinden.

Charakter der Wanderung

So fühlt sich die Tour an

Der Hochlantsch ist keine gemütliche Almrunde, sondern eine echte Bergwanderung mit klar erkennbarem Gipfelziel. Die klassische Runde ab der Teichalm ist 11,4 Kilometer lang, dauert rund 4:30 Stunden und bringt etwa 620 Höhenmeter mit. Damit ist sie lang genug für einen vollen Wandertag, bleibt aber deutlich kompakter als die großen Kombinationsrouten über die Bärenschützklamm. Charakteristisch ist der Wechsel zwischen Almgelände, Waldstücken, steileren Anstiegen und dem offenen Gipfelbereich.

Für wen die Wanderung gut passt

Die klassische Runde ab der Teichalm ist als schwere Wanderung eingestuft. Das heißt nicht, dass sie nur für sehr erfahrene Bergsteiger:innen geeignet wäre, wohl aber für geübte Wandernde mit guter Grundkondition. Wer lieber eine kürzere, steilere Variante sucht, findet mit der Runde ab Breitenau am Hochlantsch eine kompaktere Alternative mit 6,6 Kilometern, etwa 4 Stunden Gehzeit und rund 750 Höhenmetern.

Ausrüstung für den Hochlantsch

Für den Hochlantsch sind feste Wanderschuhe Pflicht. Zusätzlich sind genügend Wasser, wind- und regentaugliche Kleidung und etwas Zeitreserve sinnvoll, weil die Runde zwar überschaubar wirkt, aber klar alpinen Charakter hat. Gerade am Gipfel und auf freieren Passagen kann das Wetter schnell spürbar rauer werden als unten auf der Alm.

Sehenswertes am Hochlantsch

Der höchste Gipfel im Grazer Bergland

Mit 1.720 Metern ist der Hochlantsch der höchste Berg im Grazer Bergland. Schon allein dadurch ist er eines der markantesten Wanderziele in Reichweite von Graz. Oben wartet ein weiter Rundblick, der an klaren Tagen bis nach Slowenien und Ungarn reicht. Gerade diese Aussicht macht den Berg zu einem der stärksten Gipfelthemen im Almenland.

Schüsserlbrunn als zweites Highlight

Ein besonderer Reiz der Tour liegt darin, dass sie nicht nur einen Gipfel bietet. Mit Schüsserlbrunn liegt am Fuß der Lantschmauer eine viel besuchte Wallfahrtskirche auf 1.363 Metern Seehöhe direkt im Tourengebiet. Das Holzkirchlein ist nur zu Fuß erreichbar und gibt der Wanderung eine zweite, ganz andere Stimmung zwischen Felswand, Ruhe und Geschichte.

Teichalmsee und Holzochse am Start

Die klassische Teichalm-Runde beginnt in einer Landschaft, die schon vor dem eigentlichen Gipfelanstieg viel Atmosphäre mitbringt. Direkt am Ausgangspunkt liegen der Teichalmsee, der Holzochse als Wahrzeichen der Rindfleischregion Almenland und das Teichalmmoor. Damit beginnt die Wanderung nicht im Tal oder an einer Straße, sondern mitten in einem der bekanntesten Ausflugsräume des Almenlands.

Touren am Hochlantsch

Die klassische Hochlantsch-Runde ab der Teichalm

Die naheliegendste Haupttour startet bei der Teichalm und führt auf den Hochlantsch, vorbei an Schüsserlbrunn und wieder retour. Diese Runde verbindet Gipfel, Aussicht und das bekannte Wallfahrtsziel in einem sehr stimmigen Ablauf. Für einen Beitrag mit breiter Reichweite ist das die stärkste Hauptvariante, weil sie das bekannteste Gesamtpaket rund um den Berg abbildet.

Die kürzere Runde ab Breitenau

Wer direkter auf den Berg möchte, kann die Runde ab dem Parkplatz „Zirbisegger“ in Breitenau am Hochlantsch wählen. Diese Route führt ebenfalls über Schüsserlbrunn und den Gasthof Steirischer Jockl hinauf zum Gipfel, ist aber kompakter als die Teichalm-Variante. Sie eignet sich gut für alle, die den Hochlantsch selbst stärker in den Mittelpunkt stellen möchten.

Die große Kombination mit der Bärenschützklamm

Wer aus dem Hochlantsch ein echtes Tagesprojekt machen möchte, kann den Berg auch mit der Bärenschützklamm verbinden. Die entsprechende Runde kommt auf 20,8 Kilometer, rund 9 Stunden Gehzeit und etwa 1.360 Höhenmeter. Dadurch wird aus der Gipfelwanderung eine der eindrucksvollsten großen Touren im Grazer Bergland.

Jahreszeitempfehlungen für den Hochlantsch

Besonders stark von Frühling bis Herbst

Der Hochlantsch wirkt besonders stark in der schneefreien Zeit. Dann kommen Alm, Wald, Gipfel und Aussicht gemeinsam am besten zur Geltung, und auch Schüsserlbrunn lässt sich gut in die Runde integrieren. Gerade vom späten Frühling bis in den Herbst spielt die Tour ihre Stärken am klarsten aus.

An klaren Tagen besonders lohnend

Weil der Hochlantsch stark vom Panorama lebt, zahlt sich die Tour besonders an klaren Tagen aus. Dann öffnet sich die Fernsicht weit über das Grazer Bergland hinaus, was den Gipfel noch einmal deutlich eindrucksvoller macht. Für einen Ausflug mit maximalem Aussichtswert ist gutes Wetter daher ein wesentlicher Vorteil.

Für wen sich der Hochlantsch besonders auszahlt

Der Hochlantsch ist eines der stärksten Wanderziele rund um Graz für alle, die einen echten Gipfel suchen, aber keinen hochalpinen Charakter brauchen. Die Kombination aus höchstem Berg im Grazer Bergland, weiter Aussicht, Schüsserlbrunn und der Nähe zur Teichalm macht die Tour besonders vielseitig. Gerade deshalb passt der Hochlantsch sowohl für sportlichere Tagesausflüge als auch für einen längeren Aufenthalt im Almenland hervorragend.

Die wichtigsten Fragen zum Hochlantsch

Der Hochlantsch liegt im Naturpark Almenland und ist mit 1.720 Metern der höchste Berg im Grazer Bergland.

Die klassische Hochlantsch-Runde ab der Teichalm ist 11,4 Kilometer lang, dauert rund 4:30 Stunden und umfasst etwa 620 Höhenmeter.

Ja. Ab Breitenau am Hochlantsch führt eine kompaktere Runde über Schüsserlbrunn auf den Gipfel. Diese Variante ist 6,6 Kilometer lang und dauert rund 4 Stunden.

Zu den Highlights zählen der weite Rundblick am Gipfel, Schüsserlbrunn an der Lantschmauer und bei der Teichalm-Variante auch der Teichalmsee mit Holzochse und Moor am Ausgangspunkt.

Ja. Für den Zustieg über die Teichalm ist vor allem die RegioBus-Linie 167 relevant; zusätzlich nennt das Almenland die Öffi-Anreise und das SAM-Sammeltaxi als ergänzende Möglichkeiten im Naturpark.

Ja. Es gibt eine große Rundtour über die Bärenschützklamm und den Hochlantsch zur Teichalm mit 20,8 Kilometern, rund 9 Stunden Gehzeit und etwa 1.360 Höhenmetern

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